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Veganismus: Ist vegan leben nur ein Hype oder wirklich hilfreich?

Fleischersatzprodukte boomen und immer mehr Menschen leben vegan. Aber ist das nur ein Trend oder ein nachhaltiges Lebensmodell für eine bessere Zukunft? In diesem Beitrag erfährst du, was Veganismus genau bedeutet, mit welchen Vorurteilen er zu kämpfen hat, welche Gründe es für einen veganen Lebensstil gibt, in welchen Bereichen du vegan leben kannst und wie dir der Start in den Veganismus gelingt.

Kuh auf wiese vegan leben

Was Veganismus bedeutet?

Die Definition der Tierrechtsorganisation PETA beschreibt den Begriff Veganismus kurz und knapp so: „Vegane Menschen meiden die Nutzung von Tieren oder tierischen Produkten in allen Lebensbereichen.” Im Gegensatz zum Vegetarismus beschränkt sich der Veganismus also nicht nur auf die Ernährung. Zudem wird auf alle Produkte verzichtet, die vom Tier stammen und nicht nur auf das Fleisch der Tiere.

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ledertaschen werden auf einem Wagen transportiert und zum Verkauf angeboten

Vorurteile gegen Veganismus

Wie viele „neue” Lebensweisen gibt es auch über das Thema Veganismus viele Vorurteilen. Einige davon sind Gerüchte, die sich hartnäckig halten und mit denen wir heute ein für allemal aufräumen wollen. Im Folgenden findest du die häufigsten Mythen und eine Einschätzung, was es wirklich damit auf sich hat.

Vorurteil: ungesunde Ernährung durch Nährstoffmangel (v. a. Proteine und Vitamine)

Erkenntnisstand: Vegane Ernährung ist sehr gesund, wenn man auf eine ausgewogene Ernährung achtet. Das ist allerdings mit jeder Ernährungsform so. Vegane Lebensmittel können durchaus genug Proteine liefern. Lediglich bei den Vitaminen solltest du bei Bedarf zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Ein Blutbild beim Hausarzt kann hier Aufschluss über einen möglichen Mangel geben.

Vorurteil: Pflanzen sind auch Lebewesen

Erkenntnisstand: Es ist nicht erwiesen, dass Pflanzen fühlen können. Tiere leiden jedoch offensichtlich. Außerdem führt eine vegane Ernährung zu weniger Konsum von Pflanzen, da das Futter für die Nutztierzüchtung wegfällt.

Vorurteil: vegane Ernährung ist teuer

Erkenntnisstand: Wie jede Ernährungsform kann auch die vegane Ernährung teuer sein – muss sie aber nicht. Man kann sich durchaus günstig vegan ernähren. Das ist alles eine Sache der Übung, denn vor allem saisonales Obst und Gemüse ist häufig sehr preiswert.

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grüne kleine Pflanzen wachsen

Gründe für Veganismus

Tierwohl

Wer aus einer ethischen Motivation heraus Veganer:in oder Vegetarier:in ist, hat diese Lebensweise dem Tierwohl zuliebe gewählt. Die Aussage ist klar: Kein Tier soll sterben oder leiden, obwohl wir auch ohne tierische Produkte überleben können.

Umweltschutz

Durch eine vegane Lebensweise werden Ressourcen geschont, die die Massen- und Nutztierhaltung benötigt. Zudem werden die Treibhausgas-Emissionen durch die Fleischindustrie reduziert. Hochrechnungen schätzen, dass pro Veganer:in zwei Tonnen Treibhausgase pro Jahr gespart werden. Das entspricht etwa acht Flügen zwischen London und Berlin.

Gesundheit

Vegane Ernährung kann sehr gesund sein und ist nicht nur gut für das Herz (viel Fleisch führt zu hohem Cholesterinspiegel), sondern kann auch Krankheiten wie Diabetes vorbeugen.

Ernährungs-Gerechtigkeit

Viele Ressourcen werden aufgewendet, um die Massentierhaltung zu unterstützen. So werden 70 % - 80 % der Welt-Soja-Ernte als Futtermittel verwendet, während gleichzeitig sehr viele Menschen Hunger leiden müssen. 

schafe in einer Herde

Veganuary – ein veganer Monat zum „Testen”

Weihnachten ist vorbei, der Rutsch ins neue Jahr ist geglückt und nun geht es an die guten Vorsätze. Veganuary ist eine gemeinnützige Organisation und Kampagne, die den Jahresanfang dazu nutzt, möglichst vielen Menschen das Thema Veganismus näher zu bringen. So soll der Januar weltweit als eine Art Testmonat für eine vegane Lebensweise dienen. Unter dem Hashtag #veganuary wirst du den ganzen Monat über sehr viele Beiträge in den sozialen Netzwerken finden, mit tollen Rezepten und Inspirationen für einen veganen Lifestyle. Bist du dabei?

Vegane Ernährung

Wo die vegetarische Ernährung aufhört, fängt die vegane an. Neben Fleisch und Fisch verzichten Veganer:innen auf alle Produkte, die tierischen Ursprungs sind oder von Tieren abstammen. Hierzu zählen also unter anderem also auch Milchprodukte, Eier und Honig. Vegane Ernährung besteht zu großen Teilen aus Obst und Gemüse, Getreide, Nüssen und Samen, die teilweise auch große Proteinlieferanten sind. Wer auf den Genuss von Fleisch nicht gänzlich verzichten möchte, der kann auf sogenannte Fleischersatzprodukte zurückgreifen. Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2020 über ein Drittel mehr dieser Fleischersatzprodukte produziert als im Vorjahr. Das liegt mitunter daran, dass die Vielfalt der vegetarischen und veganen Ersatzprodukte immer weiter zunimmt und man auch ohne tierische Produkte kaum auf etwas verzichten muss.

Beachte: Bei der Ernährungsumstellung solltest du nicht von 0 auf 100 gehen, sondern langsam umsteigen, damit dein Körper sich an die neuen Gegebenheiten gewöhnen kann.

buntes gemüse vegan und saisonal

Vegane Ernährung

Wo die vegetarische Ernährung aufhört, fängt die vegane an. Neben Fleisch und Fisch verzichten Veganer:innen auf alle Produkte, die tierischen Ursprungs sind oder von Tieren abstammen. Hierzu zählen also unter anderem also auch Milchprodukte, Eier und Honig. Vegane Ernährung besteht zu großen Teilen aus Obst und Gemüse, Getreide, Nüssen und Samen, die teilweise auch große Proteinlieferanten sind. Wer auf den Genuss von Fleisch nicht gänzlich verzichten möchte, der kann auf sogenannte Fleischersatzprodukte zurückgreifen. Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2020 über ein Drittel mehr dieser Fleischersatzprodukte produziert als im Vorjahr. Das liegt mitunter daran, dass die Vielfalt der vegetarischen und veganen Ersatzprodukte immer weiter zunimmt und man auch ohne tierische Produkte kaum auf etwas verzichten muss.

Beachte: Bei der Ernährungsumstellung solltest du nicht von 0 auf 100 gehen, sondern langsam umsteigen, damit dein Körper sich an die neuen Gegebenheiten gewöhnen kann.


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Veganismus ist mehr als nur Ernährung

Beim Veganismus denken wir meist direkt an eine bestimmte Ernährung. Doch Veganer:innen meiden auch in anderen Lebensbereichen tierische Produkte. Was einen veganen Lebensstil neben dem Essen ausmacht, erklären wir im Folgenden.

Vegane Hausarbeit

Neben der Ernährung ist auch die Hausarbeit vegan machbar. Hier kommen wir von everdrop ins Spiel, denn all unsere Reinigungsmittel und Haushaltshelfer sind zu 100% vegan. Wir helfen dir dabei, den Veganismus auch beim Waschen und Putzen zu beachten und gleichzeitig nachhaltig und plastikfrei unterwegs zu sein.

Vegane Kosmetik

Auch bei der Kosmetik kannst du auf vegane Produkte umsteigen. Doch Vorsicht: Vegan heißt hier nicht zwingend tierversuchsfrei und Naturkosmetik heißt nicht gleich vegan! Kosmetik – und dazu zählen neben dekorativer Kosmetik auch Pflegeprodukte – ist dann vegan, wenn sie keine tierischen Inhaltsstoffe enthält. Um den veganen Gedanken richtig umzusetzen, solltest du jedoch unbedingt auch auf Produkte mit Tierversuchen verzichten. Die Körperpflege-Produkte von everdrop sind garantiert vegan und tierversuchsfrei.

Vegane Mode

Beim Shopping gibt es ebenfalls einiges zu beachten, wenn du nur noch vegane Kleidung tragen möchtest. Offensichtlich solltest du auf das Tragen von echtem Leder, Daunen, Wolle und Pelz verzichten. Als Alternativen kannst du auf Kunstleder- und Microfaser-Produkte zurückgreifen. Auch das Shoppen in Second Hand Läden ist bei vielen Veganer:innen sehr beliebt, da die Zweitnutzung von Mode den Umweltgedanken noch ein Stück weiterführt.


Weitere Bereiche des veganen Lebensstils

Weitere Bereiche des veganen Lebensstils

Neben den großen Bereichen des veganen Lebens wie Ernährung, Haushalt, Kosmetik und Mode gibt es noch einige andere Punkte. Hierzu zählen Freizeitaktivitäten wie Zoo- und Zirkus-Besuche. Diese würden Veganer:innen meiden, da das Reiten und Nutzen von Tieren nichts mit Tierwohl zu tun hat. Du kannst außerdem auch einen veganen Job annehmen wie zum Beispiel bei einer Tierschutzorganisation, in der Herstellung veganer Produkte oder in veganer Gastronomie. 

Tipp: Neben veganen Lebensbereichen kannst du zusätzlich in vielen weiteren Bereichen auf Nachhaltigkeit für unsere Umwelt achten – beispielsweise bei der Wahl deiner Bank, der Nutzung von Ecosia statt Google als Suchmaschine, dem Wechsel zu Öko-Strom und viele weitere.

leckere bowls angerichtet veganes essen

Tipps für den Start

Veganismus wird oft als „schwierig” eingestuft. Doch wie bei so vielem muss man einfach mal damit anfangen und dann Schritt für Schritt neue Facetten kennenlernen. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und so wird man nur schwer von heute auf morgen den kompletten Lebensstil ändern. Fang also klein an. Bei der Ernährung beispielsweise erst weniger Fleisch essen, dann kein Fleisch mehr essen, dann nach und nach auf weitere tierische Produkte verzichten und den Körper an die neuen Lebensmittel gewöhnen. Beim Umstieg auf einen veganen Lebensstil können wir dir auch folgende Tipps mit an die Hand geben:

  • Austausch mit Veganer:innen und/oder Umsteigern helfen dabei zu bleiben

  • Bücher, Dokus, Podcasts zum Thema erhöhen die Motivation

  • vegane Kochbücher und Rezepte inspirieren im Alltag

  • Apps für Restaurantsuche und Einkaufshilfe für vegane Produkte erleichtern den Alltag

Und ganz wichtig: Keiner reißt dir den Kopf ab, wenn du nicht zu 100 % vegan lebst.

Autorenprofil

Nadine Gübitz
Nadine Gübitz
Als freiberufliche Texterin und Mediengestalterin bringt Nadine Worte und Design in Einklang miteinander. Naturverbunden und stets auf Nachhaltigkeit bedacht, spiegeln sich ihre Erfahrungen sowie die herzliche Art auch in der Arbeit mit dem „Kreativhörnchen” wider.