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Backofen reinigen mit der Kraft der Natur

Ein Backofen muss ganz schön viel abkönnen: Fettspritzer, Krümel, tropfender Käse. Das alles setzt sich an den Flächen des Backofens fest und brennt sich durch die Hitze bei jeder Nutzung weiter ein. Doch wie reinigst du einen eingebrannten Backofen am besten in Hinblick auf Effizienz, Nachhaltigkeit und Kosten? Das klären wir im Folgenden.

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Chemie, Hausmittel oder Pyrolyse?

Grundsätzlich kann ein Backofen auf unterschiedliche Arten gereinigt werden. Wer sich nicht unbedingt zu Tode schrubben möchte, greift auf die Selbstreinigungsfunktion des Ofens oder Reinigungsmittel zurück. Doch welche Mittel eignen sich am besten? Muss es unbedingt aggressive Chemie sein oder genügen natürliche Hausmittel?

Erst mal eine kurze Erklärung zur Pyrolyse: Diese Selbstreinigungsfunktion haben heutzutage einige Backöfen und mit ihr kannst du komplett auf Reinigungsmittel verzichten. Der Backofen erhitzt sich bei der Pyrolyse auf bis zu 600 Grad, sodass Verkrustungen und Verschmutzungen regelrecht verbrennen und du anschließend nur noch die Asche-Rückstände auskehren musst. Das klingt praktisch, doch diese Öfen sind meist recht kostspielig und verbrauchen bei der Reinigung außerdem ziemlich viel Energie.


Nachfolgend findest du eine Übersicht, welche Vor- und Nachteile die Pyrolyse und chemische sowie natürliche Mittel haben:

Die Pyrolyse-Funktion

Vorteile:

  • gute Reinigung

  • geringer Aufwand

Nachteile:

  • hohe Anschaffungskosten

  • hoher Energieverbrauch

Chemische Mittel

Vorteile:

  • gute Reinigung

Nachteile:

  • teuer

  • umweltschädlich

  • ungesunde Dämpfe

Natürliche Haushaltsmittel

Vorteile:

  • gute Reinigung

  • günstig und hat man ohnehin meist im Haus

  • umweltfreundlich

  • ermöglichen veganes Putzen

Nachteile:

  • keine bekannt

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Backofen reinigen mit Hausmitteln

Wie du in der Tabelle erkennst, sind natürliche Hausmittel der beste und nachhaltigste Weg, um den eingebrannten Backofen zu reinigen. Wir von everdrop begrüßen das sehr und zeigen dir nachfolgend, wie du mit welchen Mitteln deinen Backofen wieder sauber bekommst. Die Hausmittel zur Backofenreinigung werden übrigens auch in vielen weiteren Bereichen im Haushalt und vor allem bei der Küchenreinigung angewendet:

  1. Backpulver

  2. Essig

  3. Natron

  4. Salz

  5. Zitrone

Tipp: Nicht nur der Backofen, sondern auch Backbleche und eingebrannte Töpfe und Pfannen werden mit den natürlichen Hausmitteln wieder einwandfrei sauber. Mehr dazu wie du Natron und Zitronensäure als Hausmittel noch verwenden kannst.


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1. Backofen reinigen mit Backpulver

Mit Backpulver kannst du den Backofen reinigen, ohne ihn einzuschalten. Mische einfach ein Päckchen Backpulver mit drei Esslöffeln Wasser, bis die Mischung cremig und nicht zu flüssig ist. Trage die Paste auf die verkrusteten Stellen im Backofen auf und lass sie etwa 30 Minuten einwirken. Das Backpulver schäumt und löst durch die Reaktion alle Verschmutzungen. Nach weiteren 20 Minuten wird es wieder zu Pulver und du kannst es einfach auskehren. Wische anschließend mit einem feuchten Tuch oder Schwamm nach.

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2. Backofen reinigen mit Essig

Essig wirkt besonders gut gegen Fettspritzer und löst Verschmutzungen im Backofen. Je nach Stärke der Verschmutzung kannst du die Methode mit Essig oder stärkerer Essigessenz wählen:

  1. Mische Essig mit etwas Spülmittel und gib die Mischung auf die betroffenen Stellen. Reibe sie mit einem Schwamm ein, bis Schaum entsteht und lasse das Ganze dann eine halbe Stunde einwirken. Anschließend kannst du den Schmutz mit einem feuchten Lappen oder Schwamm auswischen.

  2. Fülle eine Auflaufform mit Essigessenz und Wasser und stelle diese in den Backofen. Lasse das Ganze dann etwa 45 Minuten bei 150 Grad wirken und wische die gelösten Verschmutzungen anschließend mit einem feuchten Tuch oder Schwamm aus.

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3. Backofen reinigen mit Natron

Du kannst deinen Backofen auch mit Natron reinigen. Das funktioniert ähnlich wie die Reinigung mit Backpulver. Mische hierzu Natron und Wasser im Verhältnis 1:1 und gib die entstandene Paste auf die verkrusteten Stellen. Lasse die Mischung etwa 30 Minuten einwirken, entferne den gelösten Schmutz anschließend mit einem Schwamm und wische feucht nach.

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4. Backofen reinigen mit Salz

Musst du nur den Boden des Backofens oder ein Blech reinigen, kannst du auch einfaches Salz dafür verwenden. Befeuchte die verschmutzten Stellen mit einem Tuch und verteile reichlich Salz darauf, bis die Verschmutzungen von einer weißen Schicht bedeckt sind. Heize den Backofen dann auf 50 Grad auf und schalte ihn ab, wenn das Salz braun geworden ist. Nach dem Abkühlen kannst du es einfach auskehren und mit einem feuchten Tuch oder Schwamm nachwischen.

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5. Backofen reinigen mit Zitrone

Nun kommt noch ein echtes Multitalent: Du kannst deinen Backofen mit Zitrone reinigen, die gleichzeitig auch schlechte Gerüche neutralisiert. Presse eine Zitrone aus und gib den Saft zusammen mit etwas Wasser in eine Auflaufform, die du bei 120 Grad für etwa eine Stunde in den Backofen stellst. Der entstehende Wasserdampf entfernt Flecken im ganzen Backofen und du musst nur noch mit einem feuchten Tuch oder Schwamm nachwischen.

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Für ganz hartnäckigen Schmutz

Ist dein Backofen sehr stark verschmutzt, kannst du alle Hausmittel auch mehrfach anwenden oder die Einwirkzeit leicht erhöhen. Alternativ kannst du die Wundermittel auch mischen und dir ein eigenes Backofen-Reinigungsmittel herstellen. Mische hierzu Essig, Natron und Zitronensaft zu einer cremigen Paste. Wende diese auf alle verschmutzten Stellen an und lass die Mischung 30 Minuten einwirken. Anschließend kannst du den gelösten Schmutz einfach feucht auswischen.

Übrigens: Wenn du deinen Backofen öfter reinigst, können sich die Verschmutzungen erst gar nicht so stark einbrennen.


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Fazit

Es muss nicht immer Chemie sein. Mit einfachen und natürlichen Hausmitteln kannst du deinen Backofen hervorragend reinigen. Zudem schadest du damit weder der Umwelt, noch deiner Gesundheit und tust außerdem deinem Geldbeutel etwas Gutes. Mit den Hausmitteln Natron und Zitronensäure hast du echte Alleskönner in der Küche – auch für die Spülmaschinenreinigung


immer noch im Putzwahn?
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Autorenprofil

Nadine Gübitz
Nadine Gübitz
Als freiberufliche Texterin und Mediengestalterin bringt Nadine Worte und Design in Einklang miteinander. Naturverbunden und stets auf Nachhaltigkeit bedacht, spiegeln sich ihre Erfahrungen sowie die herzliche Art auch in der Arbeit mit dem „Kreativhörnchen” wider.