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Kühlschrank reinigen – noch cooler mit natürlichen Hausmitteln

kueche kuehlschrank silber

Wusstest du, dass Experten empfehlen, den Kühlschrank alle vier Wochen sauber zu machen? Schließlich kommen hier viele Lebensmittel zusammen, die mit der Zeit Schimmel bilden. Damit dein Kühlschrank nicht zur Kühlkammer des Schreckens wird, zeigen wir dir in unserem Ratgeber Schritt für Schritt, wie du deinen Kühlschrank sauber bekommst – und zwar auf eine Weise, die unbedenklich für deine Gesundheit und die Umwelt ist. Also Schluss mit unangenehmen Gerüchen oder schmutzigen Gemüsefächern und los geht’s!

Die besten nachhaltigen Putzmittel für den Kühlschrank

Für das Säubern deines Kühlschranks solltest du auf keinen Fall zu aggressiven chemischen Reinigungsmitteln greifen, denn der Kühlschrank ist schließlich ein Ort, an dem du deine Lebensmittel lagerst.

Wir empfehlen dir, zur Reinigung ein Gemisch aus Bio-Essig und Wasser zu verwenden. Tafelessig oder auch Apfelessig eignen sich dazu ganz wunderbar. Bereite das Putzwasser in einem kleinen, sauberen Eimer oder in der Spüle zu. Noch einfacher ist es, wenn du eine wiederverwendbare Sprühflasche benutzt.

Kuehlschrank putzen abwischen

Essig und Wasser mischst du bei hartnäckigen Verschmutzungen im Verhältnis 1:2. Das heißt, du nimmst doppelt so viel Wasser wie Essig. Bei weniger Schmutz reicht auch eine geringere Dosis Essig. Alternativ kannst du Zitronensaft mit Wasser mischen und als ökologisches Reinigungsmittel verwenden. Dadurch entsteht dann auch direkt ein angenehmer Geruch im Kühlschrank.

Schritt für Schritt den Kühlschrank säubern

1. Lebensmittel ausräumen

Steck zuerst den Kühlschrank aus, um unnötigen Stromverbrauch und damit unnötiges Kühlen bei offener Tür zu vermeiden. Sonst schießt deine Stromrechnung schnell in die Höhe.

Danach räumst du alle Nahrungsmittel aus den Fächern und entsorgst mittlerweile abgelaufene oder ungenießbare Produkte. Alles, was noch gut ist, kannst du für die Dauer der Reinigung im Keller oder in einer Kühlbox bzw. -Tasche lagern. Bei winterlichen Temperaturen reicht es aus, die Lebensmittel nach draußen zu stellen.

2. Lose Teile reinigen

Nimm alles aus dem Kühlschrank heraus, was nicht niet- und nagelfest ist: also Glasablagen, Getränkehalter etc. Du kannst die losen Elemente entweder mit Spülmittel abwaschen – wie du es mit deinen Tellern auch tust – oder ebenfalls die Essig- oder Zitronenlösung verwenden. Trockne anschließend alles gut ab und stelle es beiseite.

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3. Kühlschrank-Rückseite entstauben

Wenn dein Kühlschrank fest verbaut ist, kannst du diesen Schritt überspringen. Steht er frei, rücke ihn ein wenig mehr von der Wand ab, sodass du dort bequem mit dem Handstaubsauger hinkommst. Auf der Rückseite deines Kühlschranks befindet sich nämlich ein Metallgitter, in dem sich gerne Staub sammelt. Einfach mal darüber saugen – das gibt fiesen Wollmäusen keine Chance.

4. Gefrierfach abtauen

Auch diesen Schritt lässt du selbstverständlich weg, wenn dein Kühlschrank nicht mit einem Gefrierfach ausgestattet ist. Falls doch: Für ein schnelles Abtauen legst du das kleine Fach mit trockenen Tüchern aus und stellst dann eine Schale heißes Wasser hinein. Damit bringst du Eis-Ansammlungen an den Wänden im Nu zum Schmelzen und kannst das Fach im Anschluss auswischen.

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5. Mit natürlichem Reiniger wischen

Für den gesamten Innenbereich verwendest du – wie oben beschrieben – das umweltfreundliche Hausmittel deiner Wahl. Verwende einen normalen, sauberen Putzlappen und wische damit alles gründlich aus. Für die Türdichtungen solltest du vorzugsweise nur Wasser verwenden, da die Säure in Essig oder Zitrone das Material angreifen kann.

Vergiss auch das kleine Loch mit der Rinne an der hinteren Wand des Kühlschranks nicht. Dabei handelt es sich um die sogenannte Ablauföffnung, durch die entstandenes Kondenswasser abläuft. Am einfachsten säuberst du es mithilfe eines Wattestäbchens oder eines Pfeifenreinigers. Dieser Reinigungsschritt sollte unbedingt regelmäßig erfolgen, um Schimmelbildung vorzubeugen.

6. Gut durchlüften lassen

Wische am besten noch einmal mit klarem Wasser über die gesamte Innenauskleidung deines Kühlschranks und lasse dann die Kühlschranktür einige Stunden zum Lüften offen stehen. Anschließend kannst du alle losen Teile wieder einsetzen und deine Lebensmittel an ihren angestammten Platz zurückstellen – natürlich solltest du auch den Strom wieder einschalten.

Kuehlschrank ausraeumen einraeumen

Kühlschrank reinigen – die häufigsten Fragen

Wie oft solltest du deinen Kühlschrank sauber machen?

Wir empfehlen dir, deinen Kühlschrank 1 x pro Monat komplett zu reinigen. Allerspätestens wenn sich unangenehme Gerüche bilden oder du irgendwo Schimmel entdeckst, solltest du ihn auf jeden nach den oben beschriebenen Schritten säubern. Schimmel entsteht zum Beispiel leicht im Gemüsefach, wenn der Brokkoli ein paar Tage zu lange unbemerkt darin lagert.


Wie beugst du schlechten Gerüchen vor?

Unangenehme Gerüche kannst du ganz leicht mit natürlichen Hausmitteln vertreiben, die du sowieso zu Hause hast. Lege einfach eines der folgenden Produkte in den Kühlschrank und wechsle es regelmäßig aus:

  • eine Schale frisch gemahlenes Kaffeepulver

  • eine Schale Zitronensaft (hilft übrigens auch gegen Gerüche im Backofen)

  • eine aufgeschnittene, halbe Kartoffel

  • eine Schale Backpulver oder Natron

Natron ist übrigens ein echter Alleskönner. Wusstest du, dass du damit selbst deine Wäsche von unangenehmen Gerüchen befreien kannst? »Natron: das beste Hausmittel gegen unangenehm riechende Wäsche

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Wie entfernst du gelbe Verfärbungen?

Die gute Nachricht vorweg: Gelbe Verfärbungen sind nicht schädlich, sondern entstehen einfach irgendwann, wenn der Kühlschrank schon etwas älter ist. Wenn sie dich stören, kannst du versuchen sie vorsichtig mit einem Spülschwamm und etwas Backpulver wegzureiben. Aber auch hier solltest du auf aggressive Reiniger in jedem Fall verzichten!

Wo fließt eigentlich das Wasser hinten im Kühlschrank hin?

Vielleicht fragst du dich, wo denn das Kondenswasser landet, das in die Ablauföffnung fließt. Die Antwort: Das Wasser verdampft. Denn gelangt es durch die Öffnung, landet es in einem Auffangkorb, der durch den Kompressor in deinem Kühlschrank erhitzt wird. Dieser Kompressor ist wiederum für die Kühlung des Kühlschranks verantwortlich – und erzeugt im Gegenzug Wärme, die ja auch irgendwo hinmuss.

Autorenprofil

Anja Müller
Anja Müller
Anja ist freie Texterin, Bloggerin und Mentorin für introvertierte Persönlichkeitstypen. Respekt und Wertschätzung sind Werte, die ihr besonders wichtig sind – auch unserem Planeten gegenüber. Was sie sonst noch gerne macht? Lange Waldspaziergänge, Kaffee trinken und Meditieren (in genau der Reihenfolge).