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Natron: Das beste Hausmittel gegen unangenehm riechende Wäsche

Der chemisch korrekte Name von Natron ist Natriumhydrogencarbonat (Na2CO3) und Du kennst und hast es sicher in Form von Backpulver bei Dir zu Hause. Leicht zu verwechseln ist Natron mit Soda, da beides Karbonate von Natrium sind und ähnliche Anwendungsgebiete haben. Ihre chemische Formel unterscheidet sich aber durch ein Wasserstoffatom und da Soda stärkere chemische Reaktionen auslöst, muss es in Deutschland als Gefahrstoff gekennzeichnet werden.

Natron ist dagegen komplett harmlos und hat so viele Einsatzmöglichkeiten in Küche und Haushalt, dass sich die Anschaffung einer Großpackung auf jeden Fall lohnt. Besonders gegen unangenehme Gerüche und festsitzenden Schmutz ist Natron ein biologisches und sehr effektives Hausmittel. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du Natron zur Reinigung und dauerhaften Pflege deiner Waschmaschine einsetzten kannst.

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Warum stinkt meine frisch gewaschene Wäsche?

Nur wenn man versteht, warum frisch gewaschene Wäsche nicht gut riecht, kann man die Ursachen des üblen Geruchs konsequent vorbeugen und bekämpfen. Die Trommel deiner Waschmaschine mag zwar sauber blitzen, aber das verborgene Innenleben Deiner Waschmaschine kann trotzdem dreckig sein.


Bakterien und Pilze haben sich in den Ablagerungen angesiedelt und einen Biofilm gebildet, in dem sie sich optimal vermehren können. Diese schleimige Bakterienschicht wird häufig durch die Verwendung von Flüssigwaschmittel, Weichspüler und Eco- oder Sparprogrammen begünstigt. Bakterien lieben Temperaturen von 30-40°C und Feuchtigkeit, also bietet die Waschmaschine ideale Bedingungen für sie. 


Der Anblick der sauberen Trommel trügt und eine gründliche Reinigung mit Natron ist nötig, wenn es schon so weit gekommen ist, dass deine Wäsche stinkt. Es gilt also zunächst alle Bakterien und Pilze abzutöten, den schleimigen Biofilm zu entfernen und dann einer Neubildung dauerhaft vorzubeugen. Nur so wird deine Wäsche beim Waschen wieder wirklich sauber und dementsprechend auch frisch riechen.

Wie du deine Spülmaschine reinigen kannst, haben wir dir ebenfalls ausführlich zusammengefasst.

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Die Waschmaschine mit Natron reinigen und unangenehme Gerüche entfernen

Es lässt sich leider nicht vermeiden, dass diverse Bakterien und Pilze mit der schmutzigen Wäsche in deine Waschmaschine gelangen. Bakterien brauchen aber wie gesagt Feuchtigkeit, Wärme und einen günstigen pH-Wert, um sich zu vermehren. Hitze, ein zu saures oder zu basisches Umfeld und Trockenheit führen dagegen zum Absterben von Bakterien und Pilzen. Wenn du dies verinnerlicht, kannst du den Kampf gegen die unerwünschten Bewohner deiner Waschmaschine gewinnen. Natron ist dabei deine wichtigste Waffe.

Mit Natron in vier Schritten zur sauberen Waschmaschine

1. Waschmittelfach

Zuerst solltest du das Waschmittelfach entfernen, denn von dort breitet sich der Biofilm meistens aus.

Im Inneren des Waschmittelfachs gibt es normalerweise einen Druckpunkt, auf den man drücken muss, um die kleine Schublade komplett aus der Waschmaschine zu nehmen. Insbesondere wenn du regelmäßig Weichspüler benutzt, wirst du auf der Unterseite des Waschmittelfachs wahrscheinlich schwarze schmierige Ablagerungen vorfinden. Dieser besagte Biofilm lässt sich mit Natron gut entfernen. Fülle am besten einen kleinen Eimer, in den die Schublade passt, mit heißem Wasser und löse ein bis zwei Esslöffel Natron darin auf. Dann lässt du die Schublade darin einweichen, während du den Rest der Waschmaschine reinigst. Am Ende kannst du zum Beispiel etwas Natron auf eine alte Zahnbürste tun und die Ablagerungen damit einfach entfernen. Essig unterstützt die Wirkung von Natron chemisch. Alles gut waschen und dann das Waschmittelfach ganz trocknen lassen, bevor du es zurück in die Waschmaschine tust. Reinige vorher den Bereich, in dem das Fach drin war, auch gründlich mit einer Zahnbürste, Natron und Essig.

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2. Flusensieb

Nun kommt die Waschmaschine dran. Das Flusensieb unten an der Waschmaschine sollte ebenfalls regelmäßig gereinigt werden.

Zuerst die Klappe und dann den Schraubverschluss öffnen. Achtung, es tritt meistens etwas Wasser aus, deswegen einen trockenen Aufnehmer vor die Waschmaschine legen. Dann das Flusensieb leeren, mit Natron waschen und mit einem in Natronlösung getränkten Tuch in das Innere der Waschmaschine vordringen und dort putzen. Am besten auch mal den unteren Bereich der Waschmaschine ein paar Stunden gut durchlüften lassen.

3. Gummidichtung

Nun noch die Gummidichtung an der Tür und die Trommel mit Natron und etwas Wasser reinigen. Besonders in den Falten der Türdichtung am Bullauge setzt sich Dreck schnell fest. Auch diese Reinigung sollte nach spätestens zehn Wäschen regelmäßig durchgeführt werden.

4. Waschgang auf 90 Grad

Nachdem alle Einzelkomponenten deiner Waschmaschine gereinigt wurden, baust du wieder alles ein und lässt die Waschmaschine einmal leer mit einem Waschgang auf 90 Grad durchlaufen. Dazu füllst du 50g Natron in das Waschmittelfach und 50ml Essig in das Weichspülerfach. Überprüfe während des Waschvorgangs auch mal, ob das Glas an der Tür auch wirklich heiß wird. Stinkende Wäsche kann nämlich auch ein Zeichen dafür sein, dass die Heizstäbe deiner Waschmaschine kaputt sind. Das kann lange unentdeckt bleiben und sich erst durch den unangenehmen Geruch bemerkbar machen. Wenn das Wasser nicht mehr erhitzt wird, müssen die Heizstäbe ausgetauscht werden. Dafür brauchst du Ersatzteile und einen Monteur. Wenn er kommt, bitte ihn, dir einige Innenteile zum Reinigen zu geben, während die Waschmaschine offen ist.

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Natron – biologisch abbaubar und preiswert

Spezielle Waschmaschinenreiniger sind meistens teuer und umweltschädlich. Natron dagegen ist preiswert und umweltschonend, da es biologisch abbaubar ist. Schon deine Oma hat Natron wahrscheinlich als Hausmittel in Küche und Haushalt verwendet.


Es ist komplett unschädlich für die Wäsche und für die Waschmaschine. Du kannst Natron einfach bei jedem Waschgang zusätzlich zu dem Waschmittel deiner Wahl verwenden. Egal ob Handtücher, weiße Wäsche oder Buntwäsche, Natron ist für alle Textilien geeignet und hat im Gegensatz zu Waschsoda keine bleichende oder stark quellende Wirkung.

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Nie mehr muffige Handtücher und Kleidung dank Natron

Nach der oben beschriebenen gründlichen Reinigung deiner Waschmaschine ist es wichtig, der erneuten Bildung von Bakterienkolonien aktiv vorzubeugen. Hier sind unsere Top-Tipps zur Vorbeugung gegen stinkende Wäsche:

  • Mindestens einmal wöchentlich einen normalen Waschgang (nicht Eco oder Sparprogramm) auf 60 oder 90 Grad laufen lassen.

  • Bei jedem Waschgang 1-2 Esslöffel Natron in das Waschmittelfach geben. Besonders bei der Wäsche von Putzlappen, Handtüchern und stark riechender Wäsche hilft Natron, den üblen Geruch zu neutralisieren.

  • Die Waschmaschine zwischen den Waschgängen gut trocknen zu lassen. Dazu das Waschmittelfach und das Bullauge weit öffnen und so für einen für Bakterien ungemütlichen Durchzug in der Waschmaschine sorgen.

  • Waschmittelfach, Dichtungen und Flusensieb regelmäßig mit Natron reinigen.

  • Keinen (oder weniger) Weichspüler oder Flüssigwaschmittel, Pods etc. verwenden, da diese einen Biofilm begünstigen, anstatt ihn zu bekämpfen.

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Wie geht Waschmaschine entkalken richtig?

Da Waschmittel häufig bereits Wasserenthärter enthalten, reicht es, die Waschmaschine ca. alle 6 Monate von Kalkablagerungen zu befreien. Besonders gut eignen sich Säuren als Kalklöser. Aber Achtung: Sind diese zu aggressiv, können sie das Metall oder die Gummischläuche deiner Waschmaschine beschädigen. Wir raten dir daher, auf natürliche Mittel zurückzugreifen. Diese funktionieren in der Regel genauso gut wie ihre chemischen Konkurrenten und belasten die Umwelt nicht so stark.

Viele Menschen schwören darauf, aber für die Waschmaschine ist Essig, insbesondere Essig-Essenz, häufig zu aggressiv. Die Essigsäure kann langfristig die Dichtungen und Schläuche deiner Maschine angreifen und porös werden lassen. Wir empfehlen dir daher, keine Essig-Essenz für das Reinigen des Innenlebens deiner Waschmaschine zu verwenden.

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So entkalkst du deine Waschmaschine mit Zitronensäure

Besonders gut eignet sich dagegen Zitronensäure, um störende Kalkablagerungen in der Maschine zu beseitigen. Das Mittel ist nicht so aggressiv wie Essig, aber dennoch reinigungsstark und verleiht deiner Wäsche auch langfristig einen frischen Duft.

  1. Gib 5-10 Esslöffel Zitronensäure-Pulver in die leere Trommel.

  2. Starte einen Waschgang mit max. 40 Grad (bei zu hohen Temperaturen entsteht Calciumcitrat und hinterlässt weiße Ablagerungen in der Maschine).

  3. Pausiere den Waschgang nach der Hälfte und lass die aufgelöste Zitronensäure 1-2 Stunden einwirken.

  4. Beende den Waschgang wie gewohnt.

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