Natron und Zitronensäure: Tipps & Tricks der Hausmittel im Alltag

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Bei uns wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Das bedeutet zum einen, dass alle everdrop Produkte auf ehrliche Inhaltsstoffe ohne viel Chichi setzen. Zum anderen vermeiden wir unnötigen Müll – das kennst Du ja bereits von uns. Jedoch möchten wir Dir darüber hinaus weitere Anregungen für ein nachhaltiges Leben mit auf den Weg geben und Dir zeigen, was Du mit einfachen Mitteln erreichen kannst. 

Wir starten mit ein paar effektiven Tipps und Tricks für den Haushalt, genauer gesagt mit Zitronensäure und Natron. Denn bereits unsere Großeltern wussten, welche Wundermittel das sind (nicht ohne Grund sind diese beiden Stoffe in den everdrop-Putzmitteln enthalten). Die Einsatzgebiete sind schier unendlich – deshalb möchten wir Dir heute einige Anwendungszwecke vorstellen, für die Du Natron und Zitronensäure verwenden kannst.

natron

Natron ist ein wahrer Allrounder

Es ist günstig und meist auch plastikfrei erhältlich: Natron (Natriumhydrogencarbonat), auch Speisesoda oder Backsoda genannt – allerdings nicht zu verwechseln mit Soda (Natriumcarbonat). Damit holst Du Dir ein (Reinigungs-)Mittel in deinen Haushalt, das in vielen Bereichen seinen Einsatz findet. Hier mal eine Liste aller Dinge, für die sich Natron gut verwenden lässt:

    1. Backofenreiniger

      Verkrustungen oder Fettablagerungen lassen sich dadurch ganz einfach und ohne viel Chemie beseitigen. Dazu mischst zu das Natron einfach 1:1 mit Wasser zu einer Paste an und verteilst diese auf den entsprechenden Stellen. Nach etwas Einwirkzeit (am besten ein paar Stunden oder über Nacht) kannst Du alles mit einem Schwamm entfernen und mit klarem Wasser nachwischen. Das funktioniert natürlich auch mit hartnäckig verkrusteten Pfannen oder Töpfen.

    2. Verstopfungen

      Ein weiteres Einsatzgebiet ist ein verstopfter Abfluss. Um diesen wieder frei zu machen, gibst Du ein bis zwei Esslöffel pures Natron in den Ausguss, gefolgt von einer halben Tasse Essig. Nach der Einwirkzeit von etwa 20 Minuten spülst Du mit kochendem Wasser nach – et voila, der Abfluss ist wieder frei! Auch super und schonend für die Umwelt sind unsere everdrop WC Aktiv Tabs.
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    3. Fugenreiniger

      Dreckige Fugen im Bad? Das Hausmittel ist auch als Fugenreiniger bestens geeignet. Vermische drei Esslöffel Natronpulver mit einem Esslöffel Wasser und einem Teelöffel Essigessenz und trage diese Paste anschließend mit einer alten Zahnbürste auf die Fugen auf. Nach einer Einwirkzeit von ein paar Stunden kannst Du die Fugen mit der Zahnbürste abschrubben und anschließend mit einem Lappen feucht abwischen. Achtung: diese Art der Reinigung ist nicht für Silikonfugen geeignet!

    4. Teppiche und Polstermöbel

      Auch für die Reinigung von Teppichen oder Polstermöbeln kannst Du Natron ohne Bedenken verwenden. Bei Flecken oder unangenehmen Gerüchen streust Du das Pulver einfach großzügig auf die betroffenen Stellen, lässt es über Nacht einwirken und saugst es am nächsten Tag gründlich ab. Schon erstrahlen deine Textilien wie neu! 

    5. Schlecht riechende Wäsche

      Ärgerst Du Dich manchmal über schlecht riechende Wäsche? Auch hier kann Natron helfen. Dafür einfach einen gehäuften Esslöffel in fünf Litern Wasser auflösen und die Kleidung darin einweichen. Anschließend alles ganz normal waschen – damit sind die Gerüche neutralisiert!

Das war natürlich noch nicht alles – mit Natron kannst Du noch viele weitere Aufgaben im Haushalt erledigen. Zu kaufen findest Du es in der Drogerie oder im Supermarkt in größeren Packungen von etwa 200 bzw. 250 Gramm.

Zitrone

Zitronensäure punktet nicht nur zum Entkalken

Neben Natron kommt häufig auch Zitronensäure als Hausmittel zum Einsatz – kein Wunder, denn sie ist genauso vielfältig und kann zu mehr genutzt werden als nur zum Putzen! Ein Klassiker, den fast jeder kennt, ist die Verwendung als Entkalker. Egal ob in der Kaffeemaschine oder dem Wasserkocher: regelmäßiges Entfernen von Kalkablagerungen ist sowohl für den Geschmack der Getränke als auch für die Langlebigkeit der Geräte ein absolutes Muss. 

  1. Wasserkocher entkalken

    Um den Wasserkocher gereinigt zu bekommen, gibst Du einfach 4 Teelöffel Zitronensäure hinein und füllst ihn mit einem Liter klaren Wasser auf. Anschließend einige Stunden einwirken lassen (bis sich der Kalk vollständig gelöst hat) und danach gut ausspülen. Achtung: die Geräte müssen bei der Behandlung unbedingt kalt sein. Denn bei Hitze zerfällt die Säure und wird zu einem schwer löslichen Kalziumzitrat.

  2. Klarspüler

    Bleiben wir in der Küche: Wenn Du Zitronensäure mit Wasser und Alkohol mischst, hast Du einen effektiven und günstigen Klarspüler. Gleichzeitig hilft die Säure bei der Wasserenthärtung und verhindert Kalkablagerungen.
    Geschirrspüler

  3. Mikrowelle reinigen

    Noch ein Tipp, der auch für so manche Büroküche die Rettung sein könnte. Denn mit dem Saft von Zitronen lässt sich das Innere einer Mikrowelle ganz leicht reinigen. Dafür entweder drei Scheiben Zitronen oder 4 Esslöffel Zitronensaft in einer Schale in die Mikrowelle stellen. Danach lässt Du das Gerät auf der höchsten Stufe für drei Minuten laufen. Der Saft verdampft in der Hitze und die Säure wirkt stark gegen Fett – so lassen sich die eingetrockneten Flecken mit einem feuchten Tuch anschließend ganz leicht entfernen.

  4. Gelbe Flecken in der Kleidung

    Ein weiterer hilfreicher Tipp: Zitronensäure ist dein Retter wenn es darum geht, gelbliche Flecken, die von Deo oder Schweiß kommen können, aus weißer Kleidung zu entfernen! Dafür 1 Esslöffel der Säure in einem Liter Wasser auflösen und die entsprechenden Kleidungsstücke für ca. drei Stunden darin einweichen. Danach einfach wie gewohnt mit der Maschine und dem Waschmittel von everdrop waschen. Auch für verfärbte Kragen an Blusen oder Hemden kannst Du Zitronensäure zur Vorbehandlung einsetzen. Ebenso umweltschonend lassen sich Flecken auch mit unserem everdrop Fleckenpulver entfernen.
    Fleckenpulver
  5. Weichspüler

    Aber auch in der Waschmaschine selbst kann Zitronensäure angewandt werden: als Weichspüler! Der Vorteil gegenüber klassischen Weichspülern liegt klar auf der Hand: durch die fehlenden chemischen Inhaltsstoffe ist Zitronensäure weitaus freundlicher zur Haut. Für kuschelweiche Wäsche verwendet man am besten 4 Teelöffel feinkörnige Zitronensäure, die in einem Liter Wasser aufgelöst wird. Pro Waschgang einfach 100 ml der Lösung in die Weichspülkammer geben. Da die Säure jedoch leicht bleichend wirkt, solltet ihr den Weichspüler nur für weiße Wäsche verwenden.

  6. Beim Einkochen

    Aber auch im Lebensmittelbereich findet sie ihre Anwendung, etwa beim Einkochen von Marmelade oder Saft. Hier fungiert die Zitronensäure oder der Zitronensaft als Konservierungsmittel und gibt zusätzlichen Geschmack.

Bitte beachtet jedoch grundsätzlich bei der Benutzung, dass konzentrierte Zitronensäure durch ihren sehr niedrigen pH-Wert empfindliche Haut angreifen kann. Daher sollten immer wiederverwendbare Gummihandschuhe getragen werden, um die Haut zu schützen.

Zitronensäure gibt es sowohl in flüssiger als auch in Pulverform. Du bekommst sie in jedem gut sortierten Drogeriemarkt in der Putzmittelabteilung.

All diese Hausmittel sind ganz leicht und schnell selbstgemacht. Mit der Herstellung dieser einfachen Putzmittel sparst Du nicht nur Geld sondern auch wertvolle Ressourcen. Zudem sind sie umweltschonend, effektiv und finden im ganzen Haushalt verschiedenste Einsatzgebiete. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Ausprobieren!

Autorin: Christina Reif